Strukturen

Handelsstrukturen in Deutschland

Die Handelsbranche wird unterteilt in den Binnenhandel und den Handel auf internationaler Ebene. Zum Binnenhandel gehören Groß- und Einzelhandel, während der Außenhandel über die Ländergrenzen hinweg aktiv ist. Im funktionellen Sinn umfasst die Bezeichnung Handel den An- und Verkauf von bereits hergestellten Produkten. Handel findet in zwei Segmenten für drei Zielgruppen statt: im Großhandel für Wiederverkäufer und Großverbraucher, im Einzelhandel für den privaten Käufer (METRO GROUP Handelslexikon 2014/2015).

Verbraucher profitieren

Mit 400.000 Unternehmen und einem Umsatz von über 400 Milliarden Euro ist der Einzelhandel in Deutschland die drittgrößte Wirtschaftsbranche nach Industrie und Handwerk. Tagtäglich kaufen 50 Millionen Verbraucher (Handelsverband Einzelhandel - HDE - Wirtschaftsfaktor) im deutschen Einzelhandel ein, beim Gemüsehändler, am Zeitungskiosk, im Kaufhaus, im Supermarkt und im Internet. Die Kunden profitieren dabei von einem vergleichsweise engen Netz an Verkaufsstellen – vom kleinen Tante Emma Laden bis hin zu den großflächigen Formaten. Durch diese umfassende Nahversorgung wird sichergestellt, dass die Verbraucher aus einem vielfältigen Sortiment wählen können.

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