Handel

Schnittstelle zwischen Erzeuger und Verbraucher

Seit Jahrtausenden ist der Handel unverzichtbarer Bestandteil unseres täglichen Lebens. Weltweit zählt er zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen. Er stellt die Nahversorgung von Millionen Menschen sicher, ist Bindeglied zwischen der Konsumgüterindustrie und den Kunden und leistet dadurch einen entscheidenden Beitrag zur Lebensqualität.

Der Begriff Handel bezeichnet zum einen die Gesamtheit aller Handelsbetriebe oder Handelsunternehmen, also all jener Unternehmen, die Handel treiben. Zum anderen versteht man unter Handel den An- und Verkauf von bereits hergestellten Produkten.

Fünf zentrale Funktionen

Volkswirtschaftlich übernimmt der Handel fünf zentrale Funktionen: Er hat die Aufgabe, die räumliche Entfernung zwischen Erzeuger und Verbraucher zu überbrücken (Logistikfunktion), aus dem vielfältigen Warenangebot nach Menge und Qualität überschaubare Sortimente zusammenzustellen (Sortimentsfunktion) und über das Warenangebot zu informieren (Informationsfunktion). Darüber hinaus ermöglicht der Handel eine rechtliche Finanztransaktion (Bezahlfunktion) und bietet auch nach dem Verkauf Dienstleistungen an (Dienstleistungsfunktion).

Einzelne oder mehrere dieser Kernfunktionen werden mittlerweile auch von anderen Marktteilnehmern erbracht: Verbraucher informieren sich selbst, Logistikanbieter liefern Waren bis vor die Haustür, andere Unternehmen sichern die Finanztransaktion ab. In diesem dynamischen Umfeld wird die Positionierung am Markt zu einer zentralen Herausforderung für Handelsunternehmen.

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über die Schwerpunktthemen Sortimente , Beschaffung, Vermarktung und Vertrieb.

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