Glossar

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Weighted Average Cost of Capital (WACC)

Auch gewichteter Kapitalkostensatz genannt. Der Ansatz gehört zu den Kapitalwertmethoden und wird zur Unternehmensbewertung verwendet. Unternehmensbewertungen sind unter anderem dann wichtig, wenn ein Unternehmen zum Verkauf steht oder an die Börse geht (Initial Public Offering, IPO). Der WACC beschreibt die durchschnittlichen gewichteten Kosten, die ein Unternehmen für Kapital aufwenden muss. Diese setzen sich zusammen aus den durchschnittlichen Kosten für Fremdkapital (zum Beispiel Zinsen bei einem Bankkredit) und den durchschnittlichen Kosten für Eigenkapital (Gewinnausschüttungen und Steuern = kalkulatorische Zinsen). Die Gewichtung von Eigenkapital und Fremdkapital in der WACC-Rechnung erfolgt nach den Anteilen am Gesamtkapital des Unternehmens.

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