Glossar

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Umsatzsteuer

Im allgemeinen Sprachgebrauch auch Mehrwertsteuer. Verbrauchssteuer auf Waren und Dienstleistungen. Sie stellt neben der Lohnsteuer die wichtigste Einnahmequelle der öffentlichen Hand dar. Bei der Umsatzsteuer werden die Umsätze in jeder Wirtschaftsstufe erfasst, das heißt angefangen vom Rohstofflieferanten über den Hersteller, Groß- und Einzelhändler bis hin zum Endverbraucher. Das System ist so konzipiert, dass nur der Endverbraucher mit der Umsatz- beziehungsweise Mehrwertsteuer belastet wird. Der unternehmerische Verbrauch, Gebrauch oder der Handel auf Unternehmerebene wird steuerlich neutral gestellt. Die beim Verkauf von Ware eingenommene Umsatz- beziehungsweise Mehrwertsteuer müsste ein Handelsunternehmen normalerweise vollständig an das Finanzamt abführen. Das Handelsunternehmen kann aber die ihm von seinen Lieferanten gesondert in Rechnung gestellte Umsatzsteuer von der eingenommenen Mehrwertsteuer abziehen (gemäß § 15 UStG, Vorsteuerabzug). Sollte die Differenz positiv ausfallen, muss das Handelsunternehmen den Differenzbetrag an das Finanzamt abführen. Sofern die Differenz negativ ist, erstattet das Finanzamt dem Handelsunternehmen den Differenzbetrag als Vorsteuer zurück.

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