Glossar

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Lebensmittelampel

Konzept der Nährwertkennzeichnung. Ein Farbleitsystem auf der Vorderseite von Lebensmittelverpackungen informiert Verbraucher über die wichtigsten Nährwerte pro 100 Gramm. Ausgewiesen werden jeweils der Gehalt an Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz. Dabei stehen die Farben Grün für einen niedrigen, Gelb für mittleren und Rot für einen hohen Gehalt. Beispiel Fett: Grün entspricht einem Anteil von bis zu 3 Gramm, Gelb von 3 bis 20 Gramm und Rot von mehr als 20 Gramm. Anders als bei einer Verkehrsampel bedeutet Rot aber nicht Stopp, sondern soll Verbraucher lediglich zu einem gemäßigten Konsum anhalten. Eine Kennzeichnung mit der Lebensmittelampel, die von der britischen Lebensmittelbehörde Food Standards Agency (FSA) entwickelt wurde, erfolgt auf freiwilliger Basis. Verpflichtend hingegen ist seit Inkrafttreten der neuen Lebensmittelkennzeichnungsverordnung (Lebensmittelkennzeichnung) eine tabellarische Übersicht. Das Ampelsystem wird unter anderem dafür kritisiert, dass die wissenschaftliche Grundlage für die Ermittlung der Grenzwerte fehle und dass eine gesunde und ausgewogene Ernährung sich nicht an einzelnen Lebensmitteln festmachen lasse. Das deutsche Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) empfiehlt Unternehmen deshalb eine Kennzeichnung nach dem "1 plus 4"-Modell.

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