Glossar

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Konsumgenossenschaften

Sind nach § 5 des Genossenschaftsgesetzes "Vereine zum gemeinschaftlichen Einkauf von Lebensmitteln oder Wirtschaftsbedürfnissen im Großen und Ablass im Kleinen (Konsumvereine)". Ablass bedeutet in diesem Zusammenhang Verkauf. Ursprünglich gaben die Konsumgenossenschaften die per Großeinkauf erworbenen Güter nur an ihre Mitglieder ab, die von günstigen Preisen und Konditionen profitierten. Seit der Aufhebung des sogenannten Identitätsprinzips dürfen sie ihre Waren auch an Nichtmitglieder verkaufen. Die Tradition der Konsumgenossenschaften reicht über 150 Jahre zurück. Die Geschäfte der Konsumgenossenschaften in den alten Bundesländern firmierten früher unter anderem unter der Bezeichnung "Konsum", später unter dem Namen "Coop". In der ehemaligen DDR war der "Konsum" zweitgrößtes Handelsunternehmen. Die Konsumgenossenschaften sind im Konsumverband eG, Berlin, und im Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften e. V., Hamburg, zusammengeschlossen.

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