Glossar

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GS1-Standards

Weltweit gültige, überschneidungsfreie Nummern- und Kodiersysteme zur eindeutigen Identifikation von Waren und Dienstleistungen. Mit GS1-Standards werden spezifische logistische Informationen, wie beispielsweise Artikelbeschreibungen, Adressen oder Eigenschaften von Versandeinheiten numerisch verschlüsselt und maschinell lesbar gemacht. Die Informationen werden entweder als Strichcodes auf Artikeln, Verpackungen und Versandeinheiten dargestellt oder für die elektronische Datenkommunikation (Electronic Data Interchange, EDI) in eine spezielle Nachrichtensprache (EANCOM®) übersetzt. Die GS1-Standards bestehen im Kern aus folgenden drei großen Nummern- und Kodiersystemen: der Globalen Lokationsnummer (Global Location Number, GLN): Durch sie sind Adressen von Unternehmen, Tochterunternehmen, Niederlassungen sowie logistisch relevante Betriebsteile – zum Beispiel die Wareneingangsrampen – eindeutig identifizierbar, der Globalen Artikelidentnummer (Global Trade Item Number, GTIN): Sie dient der weltweit einheitlichen Kennzeichnung von Waren und Dienstleistungen, der Nummer der Versandeinheit (NVE) oder Serial Shipping Container Code (SSCC). Mit ihr werden Informationen zu Transport- und Lagereinheiten, wie zum Beispiel Paletten, verschlüsselt. GS1-Standards sorgen für die schnelle und fehlerfreie Abwicklung der Informationsabläufe zwischen Herstellern, Zulieferern, Dienstleistern und Handelsunternehmen und tragen somit zur Optimierung der Prozesskette bei. Die Anwender erhalten die benötigten Nummern gegen Entrichtung einer Gebühr bei den nationalen Mitgliedsorganisationen von GS1. In Deutschland ist dafür GS1 Germany zuständig.

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