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Elektronische Artikelsicherung

Auch Electronic Article Surveillance (EAS). Bezeichnet die Absicherung von Waren durch das Anbringen von speziellen Sicherungsetiketten. Diese Etiketten lösen akustische und/oder optische Alarmsignale aus, wenn ein aktives Sicherungsetikett die Ausgangsschleusen passiert. Die Etiketten werden nur bei der Bezahlung der Ware entfernt oder deaktiviert. Eingebettet in ein ganzheitliches Warensicherungssystem soll die EAS Diebstähle und Manipulationen durch Etikettenveränderung oder Verpackungsaustausch verhindern, um so den Schwund und daraus resultierende Inventurdifferenzen im Handel zu minimieren. Es sind im Wesentlichen vier EAS-Systeme auf dem Markt: Akustomagnetische Technik (AM): Hier senden Antennen im Ausgangsbereich Ultraschall-Schwingungen aus. Die Hart- beziehungsweise Klebeetiketten enthalten zwei dünne Metallplättchen, die von den Antennen in Eigenschwingungen versetzt werden. Das Sicherungssystem erkennt diese Schwingungen innerhalb des Erfassungsbereichs und gibt Alarm. Autoaktive Technik (AA): Hierbei werden aktive Sicherungsetiketten verwendet, die mit einem akustischen Alarmgeber versehen sind. Sie lösen Alarm aus, wenn am Etikettenkörper manipuliert wird beziehungsweise wenn versucht wird, das Etikett von der Ware zu trennen. Elektromagnetische Technik (EM): Basiert auf dem Metalldetektionsprinzip. Ein ausgewähltes Metall sowie eine spezielle magnetische Kodierung werden von der Detektionselektronik erkannt und lösen einen Alarm aus. Radiofrequenz (RF)/Radiofrequenz-Identifikation (RFID): Hierbei wird durch Sende- und Empfangsantennen ein räumlich begrenztes Radiofrequenzfeld erzeugt, das durch die Luft übertragen werden kann. Sobald ein gesichertes Produkt dieses Feld durch eine Ausgangsschranke verlässt, wird der Alarm ausgelöst.

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