Glossar

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Einwegpfand

Betrag, der beim Kauf von Einweg-Getränkeverpackungen zusätzlich zum Kaufpreis erhoben wird. Die Pfandpflicht gilt in Deutschland seit dem 1. Januar 2003. Pfandpflichtig sind Einweg-Getränkeverpackungen von Bier, Erfrischungsgetränken mit Kohlensäure sowie Mineralwasser. Dagegen unterliegen Einwegverpackungen von Wein, Fruchtsäften und Milch nicht der Pfandpflicht. Das Pfand beträgt seit dem 28. Mai 2005 einheitlich für alle Einweg-Getränkeverpackungen 25 Cent. Seit dem 1. Mai 2006 sind Industrie und Handel verpflichtet, ein einheitliches Pfand- und Rücknahmesystem für sämtliche der Pfandpflicht unterliegenden Einweg-Getränkeverpackungen einzurichten. Das bedeutet, dass der Verbraucher seine Einweg-Getränkeverpackungen bei jeder Verkaufsstelle, die Einweg-Getränkeverpackungen vertreibt, zurückgeben kann und sein Pfand zurückerhält – egal wo er sie gekauft hat. Der Handel nimmt alle Verpackungen derjenigen Materialart zurück, die er in seinem Sortiment führt. Die sogenannten Insellösungen einzelner Unternehmensgruppen sind seit dem 1. Mai 2006 nicht mehr zulässig.

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