Glossar

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Artikelkodierungssysteme

Reibungsloser Austausch von Artikeldaten auf allen Handelstufen erfordert eine überschneidungsfreie Identnummer. Der rationelle Einsatz automatischer Lese- und Steuerungssysteme verlangt nach einer einheitlichen maschinenlesbaren Kodierung. Mit der Einführung des sogenannten Globalen Artikelnummernsystems (Global Trade Item Number, GTIN, ehemals EAN) wurden dazu 1977 die Voraussetzungen geschaffen. In über 120 Ländern ist es bisher eingeführt. Die GTIN ist einer der wichtigsten Bausteine moderner Warenwirtschaftssysteme. Die in ihr enthaltene GS1-Basisnummer sorgt für ihre Überschneidungsfreiheit. Insbesondere ihre Umsetzung im Strichcode oder Transponder ermöglicht die automatisierte Verarbeitung im Umfeld verschiedenster Anwendungen, beispielsweise Scanning an Datenkassen, Inventur, Wareneingang, Kommissionierung und Produktionssteuerung. Der in Deutschland weit verbreitete EAN-Strichcode kann mit allen gängigen Druckverfahren erstellt werden: entweder im Verpackungsmitteldruck direkt oder per Etikett zur nachträglichen Anbringung. Soll die GTIN mittels Radiofrequenztechnologie übermittelt werden, wird sie im Electronic Product Code (EPC) dargestellt. Der EPC ist eine weltweit überschneidungsfreie Ziffernfolge, mit deren Hilfe jedes Objekt eindeutig gekennzeichnet werden kann. Auch er enthält die GS1-Basisnummer. Diese ist bei GS1 Germany erhältlich.

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